Die Novelle plus Nachwort hatte genau die richtige Länge für die Reise nach Deutschland mit Bus, Flugzeug und Bahn vergangenen Mittwoch.
Mann hat “Tristan” 1903 veröffentlicht, zwei Jahre nach seinem ersten Roman “Die Buddenbrooks” und da ich die Novelle aus einem Reclam-Heftchen aus dem Jahre 1922 gelesen habe, war das Nachwort (von Paul Rilla) voller Bezüge auf eben diesen Roman. Die Buddenbrooks habe ich noch nicht gelesen, dafür aber den “Zauberberg” und einige der Charaktere und auch der Ort an sich, ein Sanatorium, sind sich doch sehr ähnlich. Da “Tristan”, als Novelle, so schön kurz ist, fand ich es interessanter als die 1924 erschienene “Fassung” mit 1000 Seiten mehr.
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