Guter, trotz der 800+ Seiten, kurzweiliger Roman mit einigen interessanten Punkten:
Der Abschnitt auf Seite 305 ff. hat mich dazu angeregt “Die Grenzen des Wachstums” auf meine Amazon Wunschliste zu setzen. Im Roman geht es an dieser Stelle um die Analyse und Voraussage der Entwicklung hochgradig vernetzter Systeme; in diesem konkreten Fall: der Welt in der wir leben. In denke “Die Grenzen des Wachstums” kann interessante Denkansätze zu folgender Frage geben: Welche Faktoren beeinflussen die Entwicklung der Menschheit und wie hängen diese Faktoren zusammen?
Auf den Seiten 452 ff. wird beschrieben wie der Golfstrom funktioniert, warum er auf Grund des Klimawandels versiegen könnte und welche Auswirkungen das wiederum auf unser Klima haben könnte. Mittlerweile ist die Rolle des Golfstroms für das Klima in Europa kein großes Geheimnis mehr. Nichtsdestotrotz sind die Zusammenhänge interessant. Mehr zu dieser Thematik erfährt man hier, hier, hier und hier.
Oft hört man Sätze wie “Du musste Dein Geld für dich arbeiten lassen”. Aber: Geld arbeitet nicht. Menschen arbeiten. Jeden Euro um den ein Konto wächst, hat irgendjemand erarbeitet. Jemand, der Schulden hat und deshalb von dem Geld, dass er verdient, abgeben muss an den, bei dem er dieser Schulden hat. Also: Reiche lassen nicht ihr Geld für sich arbeiten, sie lassen andere für sich arbeiten, wenn auch nicht direkt.
Reichtum hängt in erster Linie mit den Einnahmen zusammen nicht zu sehr mit der Ausgabenseite. Schaut man sich die Einnahmeseite an, so kann man folgende Hierarchie des erreichbaren Einkommens erkennen:
- Arbeit (dass was die meisten “ehrliche Arbeit” nennen)
- Spezialisierte Arbeit
- Handel
- Unternehmen
- Geld (mit dem man weiteres Geld verdient; siehe oben “Geld arbeitet nicht”)