Category Archives: Linux

Ubuntu 9.04 mit WUBI – Linux in 5 Minuten

Vor einigen Tagen ist mein Notebook von der Reparatur wiedergekommen. Ich habe das als Anlass genommen alles neu zu installieren inkl. Betriebssystem. Ziel war wieder eine Windows XP und Linux Umgebung zu haben.

Zuvor hatte ich drei Partitionen. Eine mit NTFS formatiert und installiertem Windows XP, eine zweite formatiert mit ext3 und Kubuntu als Betriebsystem und die dritte ebenfalls mit ext3 formatiert als gemeinsame Datenpartition. Um auf diese Partition von Windows aus zuzugreifen, gibt es verschiedene ext3 Treiber: Ext2IFS oder Ext2FSD. Ich habe ersteren verwendet, welcher stets stabil lief allerdings auf einem anderen Notebook Komplikationen mit TrueCrypt verursachte.

Seit einiger Zeit gibt es eine Alternative zu obiger Installationsvariante: WUBI. Mit Hilfe von WUBI kann man Ubuntu installieren wie jedes x-beliebige Windows-Programm, konsequenter Weise kann man es auch genauso wieder deinstallieren. WUBI richtet dabei keine Partitionen ein, sondern erstellt zwei Dateien, root.disk und und swap.disk, welche beim Start von Ubuntu eingebunden werden. Diese virtuellen Partitionen sind mit ext3 formatiert. Eine weitere Besonderheit ist, dass nicht Grub als Boot-Loader verwendet wird, sondern der Windows Boot-Loader.
Dual Screen-Konfiguration unter Ubuntu
Nach dem ersten Start von Ubuntu wird das System vollständig automatisch eingerichtet. Die gesamte Hardware meines Thinkpad Z61m wurde ohne Schwierigkeiten erkannt. Sogar Dual-Screen ließ sich schnell und komfortabel über eine GUI einrichten, ohne die X11-Konfigurationsdatei anzupacken.
Der Festplattenzugriff ist bei dieser Installationsvariante langsamer als bei einer nativen Installation. Wirklich bemerkbar hat sich dieser Unterschied allerdings noch nicht gemacht.

Jeder der bisher eine Linux-Installation gescheut hat, Linux aber gerne einmal testen möchte, dem sei Ubuntu 9.04 mit WUBI wärmstens empfohlen!

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Dual View + ATI Mobility Radeon X1400 + Kubuntu

Seit ich nach Prag umgezogen bin, habe ich nach zwei Jahren endlich wieder mein TFT auf dem Schreibtisch stehen. Da mein Hauptrechner seit der gleichen Zeit mein Notebook ist, also zwei Bilschirme zur Verfügung stehen, bietet sich, oh Wunder, Dual View an.

Obwohl ich eine Weile an der korrekten Konfiguration gesessen habe, war es am Ende wie es immer ist: Eigentlich ganz einfach.

Daten:
Notebook: IBM Thinkpad Z61m
Grafikkarte: ATI Mobility Radeon X1400
Treiber: fglrx (von ATI)
Linux-Distribution: Kubuntu

Ziel: Xinerama (andere Möglichkeiten für Dual View sind hier beschrieben)

Vorgehen:

Zunächst sollte man ein Backup der X-Konfigurationsdatei machen:

sudo cp /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf.backup

Der folgende Befehl nimmt anschließend alle wesentlichen Änderungen an der xorg.conf vor, die für Dual View notwendig sind:

sudo aticonfig --initial=dual-head --dtop=horizontal --screen-layout=left

Die Parameter bedeuten dabei:
initial: Initialisierung der Grafikkarte für Dual-View-Betrieb
dtop: Desktop-Setup. Mehr dazu: aticonfig –help
screen-layout: Gibt die Anordnung der Bildschirme zueinander an. Möglich ist left, right, above, below.

Nach dieser Grundkonfiguration bleibt nicht mehr viel zu tun. Der Sektion “ServerLayout muss die Xinerama-Option hinzugefügt werden:

Option "Xinerama" "true"

Des Weiteren sollte man die Konfiguration der Bildschirme um eine ModeLine vervollständigen. Eine Anleitung wie die ModeLine aufgebaut werden muss, findet man im Ubuntu-Users-Wiki.

Bei mir haben diese Schritte ausgereicht um das Ziel, Xinerama, zu erreichen. Die funktionierende Konfiguration gibt es hier!

Für alle Angaben übernehme ich keine Gewähr. Schäden an Software oder Hardware hat jeder selbst zu verantworten.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter folgenden URLs:

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Kubuntu Update

Ich habe gestern erfolgreich ein Update der auf meinem Notebook installierten Kubuntu-Version durchgeführt. Ausgehen von Kubuntu 7.04, über 7.10 auf 8.04. Alles hat einwandfrei funktioniert und das bei der Eingabe von lediglich vier Befehlen:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Um alle installierten Programme auf den aktuellsten Stand zu bringen.

sudo apt-get install update-manager-core

Installiert den Update-Manager, falls noch nicht installiert.

Abschließend:

sudo do-release-upgrade -d

um das Update durchzuführen.

In der aktuellen Version Hardy Heron funktioniert endlich der Standby-Modus meines Notebooks (IBM Thinkpad Z61m) und das Mikrofon (sowohl das eingaute, als auch ein evtl. extern angeschlossenes).

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Scribus und Kubuntu

Scribus ist ein praktisches Satzprogramm für Linux, OSX und Windows.

Unter Kubuntu 7.04 ist leider etwas Fein-Tuning notwendig: Startet man das Programm nach einer Standardinstallation aus dem KDE Menü, kann man in den meisten Feldern für Zahlenwerte, also z.B. Schriftgröße, Breite und Höhe von Textboxen etc., den Wert nicht ändern. Das macht Scribus nahezu unbrauchbar.

Abhilfe schafft eine Änderung des Menüeintrags. scribus %f sollte mit LC_ALL=C scribus -l de LC_ALL=DE scribus -l de %f ersetzt werden.

Anschließend funktioniert alles tadellos. Weitere Tipps zur Einrichtung des Farbmanagements und der Schriftarten gibt es hier.

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wicd – network manager

Wicd ist ein einfacher aber leistungsfähiger Netzwerkmanager für Linux. Neben kabelgebundenen Netzen unterstützt er auch die Konfiguration von WLANs. Wesentliche Vorteile sind

  • Unterstützung von Netzwerkprofilen. Hilfreich wenn man häufig in unterschiedlichen Netzwerken unterwegs ist.
  • Unterstützung von WEP, WPA(2), LEAP, TTLS, EAP, PEAP Verschlüsselung.

Um wicd unter Ubuntu zu installieren muss je nach Version eine der folgenden Paketquellen eingebunden werden:

deb http://apt.wicd.net gutsy extras
deb http://apt.wicd.net feisty extras
deb http://apt.wicd.net edgy extras
deb http://apt.wicd.net dapper extras

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