Category Archives: OS

Wenn "erlaubt" nicht erlaubt meint….

Gerade versuche ich auf den FTP-Server unseres Instituts zu kommen. Der passive FTP-Modus wird nicht unterstützt, also konfiguriere ich Filezilla für den aktiven Modus und logge mich ein. Das funktioniert auch einwandfrei. Beim Versuch den “list” Befehl auszuführen kommt aber nach einer Weile die Fehlermeldung “Transferkanal konnte nicht geöffnet werden”. Hört sich stark danach an, dass eine Firewall die entsprechenden TCP Ports blockt.

Kurz in den Einstellungen der Windows-Firewall nachgeschaut: Filezilla darf übertragen und empfangen. Fein. Aber es funktioniert nicht. Also Windows-Firewall kurz deaktiviert und: es funktioniert!

Danke Microsoft für die komfortable und intuitive Bedienung!

siehe auch When “Off” doesn’t mean off

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Ultimate Boot CD

Zu erhalten unter www.ultimatebootcd.com

Unmengen praktischer Test- und Management Tools. Eine vollständige Auflistung findet sich unter obiger Adresse. Neben dem von mir zuletzt genutzten Speichertest memtest86 gibts, Partitionierungsprogramme, Antivirenprogramme und vieles mehr. Alles praktisch auf einer CD. Meiner Meinung nach eine nützliche Sache.

Aufgrund der einfachen Oberfläche schneller geladen als zum Beispiel Knoppix, die ja auch einige Testtools enthält. Beide CD’s sind es jedenfalls wert in der Notebooktasche mitgeschleppt zu werden… für den Fall der Fälle ;)

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Termine und mehr…

Allen, die Ordnung in ihre Zeitplanung bekommen möchten hilft diese nette Extension wahlweise für den Firefox oder Thunderbird mit Sicherheit weiter: Mozilla Calendar

Der Kalender integriert sich ganz wunderbar in den Thunderbird und ist iCal kompatibel. Installiert man zusätzlich den Rainlendar bekommt man alle Termine bequem auf dem Desktop angezeigt und wird beim Einloggen zusätzlich erinnert, wenn man will….

Um die Termine aus dem Mozilla Calendar im Rainlendar zu integrieren muss einfach die entsprechende Kalenderdatei unter “Config > Plugins > iCalendar Plugin” angegeben werden. Benutzt man das Plugin zusammen mit dem Thunderbird ist diese Datei standardmäßig unter

C:\Dokumente und Einstellungen\%user%\Anwendungsdaten
\Thunderbird\Profiles\%id%.default\Calendar

zu finden.

Zusammen mit Programmen wie dem Mobile-Master kann man anschließend den Terminkalender mit dem Kalender im Handy synchronisieren. Leider ist Mobile-Master kostenpflichtig. Wenn jemand einen adäquaten OpenSource oder Freeware Ersatz kennt so möge er sich melden :) Wichtig für eine erfolgreiche Synchronisierung ist die Kategorisierung der Termine. Wählt man keine Kategorie (was man nicht muss) werden die Termine nicht aufs Handy geladen!

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Firefox Extensions

Nachdem mich Marius heute auf die Greasemonkey Extension für den Firefox aufmerksam gemacht hat, habe ich selber nochmal ein wenig gestöbert und einige brauchbare Erweiterungen gefunden.

Fangen wir also an mit Greasemonkey. Greasemonkey ist eine Extension, die es ermöglicht Userscripts zu integrieren. Diese Skripts können dann entweder auf jede Webseite angewandt werden oder nur auf auf bestimmte. Es ist auch möglich, bestimmte Seiten für die Skripts auszuschließen. Geradezu unübersichtlich viele Skripts findet man auf der Seite Userscripts.org. Getestet habe ich bis jetzt den Google Ad Remover. Er entfernt alle kommerziellen Anzeigen aus der Suchergebnis Seite von Google.

Eine Erweiterung, die Sinn macht ist das Switch Proxy Tool. Es ermöglicht das einfache Umschalten zwischen beliebig vielen Proxies. Außerdem bietet das Tool einen Anonymizer-Dienst an.

Anstatt die Tabbrowser Preferences zu verwenden sollte man evtl. auf die Tab Mix Plus Extension umsteigen. Wesentlich umfangreicher zu konfigurieren und es werden Sessions gespeichert. Was bedeutet das? Bisher ist es so das alle Tabs geschlossen werden wenn man den Firefox beendet. Mit der Tab Mix Plus Extension kann man die beim Schließen geöffneten Tabs wiederherstellen.

Und zum guten Schluss noch noch die IE Tab Erweiterung. Praktisch wenn man für bestimmte Seiten auf den Internet Explorer angewiesen ist. Entweder man öffnet die Seite manuell in einem IE Tab oder man definiert bestimmte Seiten, die dann automatisch in einem IE Tab geöffnet werden.

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USB Platte unter FreeBSD 5.4 mounten

Habe mir heute eine mobile USB Festplatte zugelegt. Angebot bei Expert Klein. Alu Gehäuse, 300GB Kapazität, 2-fach USB Hub, 15-fach Cardreader. Preis 149Euro. Soweit so gut. Hier meine kleine Odysee:

Unter Windows XP Prof. wurde die Festplatte sofort erkannt. Auch der Hub und der Cardreader liefen umgehend. Wie erwartet. Dateisystem sollte FAT32 sein, da ich wusste, dass auf FAT32 sowohl unter Windows als auch unter FreeBSD und Linux schreibend und lesend zugegriffen werden kann.

Also habe ich versucht unter Windows XP 300GB mit FAT32 zu formatieren. Fehlanzeige. Bei 32GB ist Schluss. Kurz gegoogelt. Dann den Laptop mit Knoppix 5.0 gebootet und mit dem Befehl mkdosfs -F 32 /dev/sda1 die Platte mit FAT32 formatiert. Anschließend habe ich wieder Windows XP gebootet und konnte ohne Schwierigkeiten auf eine 279GB große Platte mit FAT32 Dateisystem zugreifen.

Jetzt kam der nächste Schritt: Festplatte an den Rechner mit FreeBSD 5.4 als Betriebssystem angeschlossen. Ein kurzer Blick in /var/log/messages und mir viel ein Stein vom Herzen. USB Hub, CardReader und Platte wurden einwandfrei erkannt und entspr. Gerätedateien zugewiesen. Jetzt wollte ich natürlich mounten. Folgender Befehl kam zum Einsatz (als root): mount_msdosfs /dev/da4s1 /mnt. Ausgabe: mountmsdosfs(): disk too big, sorry. Na Danke hab ich mir da doch gedacht. Also wieder Mr. Google zu rate gezogen und gleichzeitig bei BSDForen.de gesucht. Letzteres brachte dann auch die Lösung. Folgende Zeile muss in der Kernelkonfiguration ergänzt werden: options MSDOSFS_LARGE anschließend folgender Befehl als root: cd /usr/src && make buildkernel KERNCONF=[NAME] && make installkernel KERNCONF=[NAME] Anstatt [Name] jeweils den Namen der Kernelkonfiguration angeben. Der letzte Schritt war nun nur noch ein Neustart und die Platte konnte gemountet werden.

UPDATE: Die “Lösung” die ich gestern Abend gefunden habe ist wohl doch nicht sooo toll:

# Experimental support for large MS-DOS filesystems.
#
# WARNING: This uses at least 32 bytes of kernel memory (which is not
# reclaimed until the FS is unmounted) for each file on disk to map
# between the 32-bit inode numbers used by VFS and the 64-bit pseudo-inode
# numbers used internally by msdosfs. This is only safe to use in certain
# controlled situations (e.g. read-only FS with less than 1 million files).
# Since the mappings do not persist across unmounts (or reboots), these
# filesystems are not suitable for exporting through NFS, or any other
# application that requires fixed inode numbers. options MSDOSFS_LARGE

Danke für den Hinweis an Marius und andere. Ich werde die Platte jetzt wohl doch partitionieren, so dass sie ohne die Option MSDOSFS_LARGE gemountet werden kann. Vielleicht teste ich bei Gelegenheit auch nochmal Gentoo ;)

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